Töpfer Ausbildung

Den Beruf des Töpfers gibt es heute offiziell nicht mehr. Wer sich für eine Töpfer Ausbildung entscheidet, bewirbt sich heutzutage als Auszubildender für den Beruf des Keramikers. Voraussetzungen für diesen Beruf sind natürlich handwerkliches Geschick und ein gutes Gefühl für Proportionen.

 

Außerdem sollten junge Menschen, die sich für eine Ausbildung zum Keramiker interessieren, körperlich belastbar sein. Ausdauer, Geduld und Konzentrationsfähigkeit zeichnen einen Keramiker außerdem aus. Die Ausbildung erfolgt entweder im dualen System oder in einer Berufsfachschule. Im dualen System arbeitet der Auszubildende in einem Betrieb und besucht an einigen Wochentagen auch die Berufsschule.

 

Bei der Ausbildung wurden bis zum Jahr 2009 drei verschiedene Fachrichtungen unterschieden.

 

 

 

Diese drei Fachrichtungen geben einen guten Überblick über die Vielfalt des Berufs:

 

 

Baukeramiker stellen vor allem Fließen, Ofenkacheln und Gefäße für den Garten her.

 

Wer sich zum Keramiker der Fachrichtung Dekoration hat ausbilden lassen, der verziert hauptsächlich die Produkte, die andere Keramiker hergestellt haben.

 

Sie bemalen die Oberflächen, modellieren Reliefs oder ritzen Muster in die Oberfläche der Töpferware. Damit verzieren sie zum Bespiel Gefäße oder auch Fließen.

 

Die Arbeit eines Keramikers der Fachrichtung Scheibentöpferei kommt den Vorstellungen eines Laien über die Arbeit von Töpfern am nächsten.

 

An der Töpferscheibe formt der Keramiker nach Anleitung Tassen, Töpfe, Krüge, aber zum Beispiel auch Wasserpfeifen. Dabei kann es sich sowohl um Zier- als auch um Gebrauchskeramik handeln.

 

Keramiker 

 

Keramiker arbeiten hauptsächlich in kleinen und mittleren Handwerksbetrieben. In Regionen, in den das Herstellen von Keramik eine große Tradition hat und die für ihre Töpferware bekannt sind, gibt es natürlich wesentlich mehr Ausbildungsplätze in diesem Beruf.

 

Die Chancen, eine solche Ausbildung machen zu können, sind also landschaftlich sehr verschieden. Allerdings können Keramiker auch in Behindertenwerkstätten oder anderen therapeutischen Einrichtungen Arbeit finden. Neben diesen klassischen Handwerksberufen, bei denen die Auszubildenden Einzelstücke mit ihren eigenen Händen herstellen, gibt es auch das Berufsbild des Industriekeramikers.

 

Diese arbeiten in Porzellanfabriken, Ziegeleien oder stellen Keramik für den Sanitärbereich her. Auch in diesem Beruf kommt man zwar in Kontakt mit keramischen Werkstoffen, aber vor allem ein Interesse an Technik ist für diese Ausbildung Grundvoraussetzung.

 

 

Video-Dokumentation der Fachschule für Keramikgestaltung:

 

 

Mehr Anleitungen und Tipps zum Töpfern:

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