Töpfer Beruf

Wer den Töpfer Beruf erlernt hat, der ist heute offiziell Keramiker. Dieser Handwerksberuf ist sehr vielfältig, denn der Keramiker stellt ganz individuelle Waren her. Entweder arbeitet er ganz nach Bedarf oder eher künstlerisch und auf konkreten Kundenwunsch. Ihre Arbeitsmasse stellen Keramiker im Normalfall selbst her.

 

Ton, Quarz, Feldspat oder Kreide werden zusammen mit Wasser vermischt, um den idealen Ton für die jeweilige Arbeitsaufgabe zu erhalten. Zum Mischen und Portionieren der Masse werden auch in kleinen Betrieben spezielle Maschinen verwendet.

 

Anschließend formen Keramiker die Töpferwaren, zumindest, wenn es sich um Gegenstände mit einer runden Grundform handelt, mit der Töpferscheibe. Bei Gegenständen wie beispielweise Kacheln hingegen wird zunächst ein langer Strang hergestellt, aus dem der Keramiker anschließend die Fliesen in der gewünschten Größe ausschneidet.

 

Aufgaben eines Keramikers

 

Auch das Brennen und Verzieren der Tonarbeiten gehört zu den Aufgaben eines Keramikers und ebenso können die Präsentation und der Verkauf der fertigen Töpferwaren in den Aufgabenbereich eines Keramikers fallen.

 

Sowohl bei der Annahme von neuen Aufträgen, als auch im Verkauf ist der Kundenkontakt also ein wichtiger Bestandteil des Berufs des Keramikers. Das Instandhalten und Bedienen der Maschinen, die bei der Herstellung der Töpferware nötig sind, ist natürlich ebenso wichtig.

 

 

Weiterbildungen zum Handwerksmeister 

 

Im Verlauf ihres Berufslebens spezialisieren sich Töpfer häufig auf das Herstellen von bestimmter Keramik nach Anleitung oder sie werden zu Spezialisten im Beherrschen einer oder mehrerer besonderer Techniken des Töpferns. Keramiker können sich zum Keramikermeister weiterbilden. Die Anforderungen sind dabei ähnlich wie bei anderen Weiterbildungen zum Handwerksmeister.

 

Die Industrie- und Handelskammern bieten Vorbereitungslehrgänge für die Meisterprüfung an. Meister müssen neben den handwerklichen Fertigkeiten auch über betriebswirtschaftliche Qualifikationen verfügen, um zum Beispiel neues Material für die Keramikherstellung einzukaufen. Gerade als Selbstständiger muss ein Meister alle betrieblichen Abläufe organisieren und tritt besonders häufig mit Kunden und Lieferanten in Kontakt.

 

Das handwerkliche Arbeiten tritt dabei eher in den Hintergrund. Um sich selbstständig zu machen, braucht ein Keramiker aber keinen Meistertitel. Dieser sogenannte Meisterzwang ist in diesem Beruf aufgehoben.

 

Sowohl für Gesellen als auch für Meister im Bereich der Keramikherstellung gilt, dass sie immer auf dem aktuellen Stand sein sollten, insbesondere wenn es um technische Neuerungen auf ihrem Gebiet geht.

 

Internationale Jobs im Handwerk finden Sie auf http://www.eu-stellenangebot.de/

 

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