Töpferei Bielefeld

Töpferei in Bielefeld

Wer eine Töpferei in Bielefeld sucht, wird vermutlich nur recht wenige Adressen finden, denn in der niedersächsischen Stadt ist das Töpferhandwerk nicht so weit verbreitet wie in anderen Gegenden Deutschlands. Einige einzelne Töpferwerkstätten gibt es aber natürlich auch in dieser Region.

 

Um nicht auf eine Töpferei Bielefeld angewiesen zu sein, kann man aber natürlich auch selbst etwas töpfern.

 

Um ländliches Flair in die Großstadt zu bringen, kann man für den eigenen Garten oder den Balkon mithilfe der folgenden Anleitung ein Huhn mit Füßen aus Metall bauen:

 

 Für das niedliche Huhn werden etwa 1,5 Kilogramm weißen Ton benötigt. Die Masse wird ausgerollt, bis sie eine gleichmäßige Stärke von ungefähr einem Zentimeter hat.

 

Nun zeichnet man sich die Schablonen für die einzelnen Teile auf. Für den Körper schneidet man zwei ungefähr halbrunde Tonplatten mit einer Länge von etwa 15 Zentimetern aus.

 

An einem Ende der Halbkreise lässt man dabei eine kleine Tonnase stehen, die über den Halbkreis hinausragt und später den Schnabel bilden soll. Außerdem schneidet man den Umriss einer Schwanzfeder und den Kamm des Huhns aus.

 

Wenn alle Teile lederhart getrocknet sind, raut man ungefähr einen Zentimeter an der geraden Seite der beiden Halbkreise an. Die beiden angerauten Streifen am oberen Rand der Halbkreise klebt man mithilfe von Tonschlicker zusammen. Einen zwei bis drei Zentimeter breiten Tonstreifen, den man zuvor ebenfalls hat antrocknen lassen, verwendet man, um auch den runden Teil der beiden Halbkreise miteinander zu verbinden.

 

Der obere Teil des Hühnerkörpers ist also schmal, der untere eher bauchig. Ein kleines Stück hinter dem Schnabel wird der Kamm des Huhns befestigt und auf der anderen Seite wird die Schwanzfeder auf den Körper geschlickert.

 

Tonkugeln

 

Aus zwei kleinen Tonkugeln werden die Augen aufgeklebt. Auf der Unterseite des Bauches bohrt man für die Beine zwei ein Zentimeter große Löcher nebeneinander.

 

Nun wird das Huhn gebrannt. Der Körper erhält eine weiße Glasur, der Kamm wird rot bemalt und der Schnabel gelb. Ganz zum Schluss werden zwei Eisengewindestangen in die Öffnungen gesteckt, so dass man das Huhn zum Beispiel in den Gartenboden oder einen Blumentopf stecken kann.

 

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Thema: Töpferei Bielefeld 

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