Töpferei in Berlin

Töpferei in Berlin

In der größten deutschen Stadt gibt es, ebenso wie in vielen anderen Großstädten und Ballungszentren, nur noch wenige klassische Töpfereien. Um eine Töpferei in Berlin zu finden, muss man also ein wenig suchen.

 

Aber stattdessen haben sich in der lebendigen Stadt mit ihrer großen Kulturszene viele Künstler angesiedelt, die auch mit Ton arbeiten. Doch auch ohne eine Töpferei in Berlin kann man selbst etwas typisch Berlinerisches basteln.

 

Anleitung Berliner Bär: 

 

Der Berliner Bär ist das Wappentier der Stadt und so ein Bär ist auch ganz leicht zu töpfern. Für das knuddelige Tierchen rollt man zunächst eine Tonplatte aus, die ungefähr fünf Millimeter stark sein sollte.

 

Dann legt man die Tonplatte auf einen zuvor gekauften Kegel aus Gips oder Styropor, den man im Fachhandel für Töpfereibedarf erhält. Die Größe des Kegels spielt dabei keine Rolle, nur muss der Kopf des Bärchens dann später entsprechend groß oder klein ausfallen, damit er zum Körper passt.

 

Man schneidet den Ton, der übersteht, ab und verbindet die beiden Enden der Tonplatte am Kegel. Dabei muss man mit Tonschlicker arbeiten und darauf achten, dass die Nahtstelle wirklich sorgsam zusammengefügt worden ist.

 

Anschließend lässt man den nach Anleitung geformten Tonkegel lederhart trocknen, um ihn dann von der Form abnehmen zu können.

 

Nun arbeitet man in Daumendrucktechnik einen Kopf für den Berliner Bär. Dort, wo die Wangen sind, trägt man zusätzlich Ton auf, damit der Bär kleine Pausbacken bekommt.

 

Die Schnauze wird aus einer aufgesetzten Halbkugel gebildet, die gründlich an den Kopf angeschlickert wird. Aus zwei flachgedrückten Tonkugeln entstehen die Ohren, die schön rund sein sollten. Nun drückt man für die Augen Vertiefungen in das Gesicht und setzt zwei winzige Pupillen aus Ton hinein.

 

 

Tonkügelchen für die Nase

 

Auch für die Nase auf der Schnauze klebt man ein sehr kleines Tonkügelchen auf. Wenn der Kopf fertig ist, schneidet man die Spitze des Kegels ab und setzt den Kopf darauf.

 

Zum Schluss klebt man mit Schlicker kleine Tatzen als Hände und Füße an den Körper. Schon ist der Bär fertig für den Schrühbrand. Anschließend kann man ihn braun glasieren und ihm vielleicht noch die typische rote Schärpe aufmalen.

 

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