Töpferton

Ton ist nicht gleich Ton. Für das Töpfern von Aufbaukeramik benötigt man einen Ton, der einen Anteil von ungefähr 20 Prozent Schamotte hat. Schamotte ist zu Pulver gemahlener, bereits gebrannter Ton. Nur durch diesen Anteil von Schamotte ist der Ton stabil genug, um aus ihm in Aufbautechnik Gefäße und Figuren herzustellen.

 

Dieser Ton ist im Handel mit der Bezeichnung „Aufbaumasse“ gekennzeichnet. Man erhält diese und andere Tonsorten in verschiedenen Farben. Das Spektrum reicht dabei von grau-weißen Massen bis hin zu schwarz-braunen Tonsorten.

 

Viele Sorten Töpferton sind auch in braun-rötlichen Farbtönen gehalten. Die Farbe kann man frei wählen, je nachdem, wie das selbst getöpferte Werk zum Schluss aussehen soll. Manchmal gibt es in der Anleitung auch einen Hinweis darauf, für welchen Ton man sich am besten entscheidet. Den Ton für die Aufbautechnik gibt es auch in ganz besonderer Optik, wie zum Beispiel mit einem Aussehen wie Leder oder Kork.

 

Töpferton zum Drehen  

 

Töpferton zum Drehen hat eine andere Konsistenz. Er ist weicher, damit er auf der Scheibe den Händen des Töpfers nachgibt und sich ganz nach Wunsch nach oben ziehen lässt. Diese Drehmasse, wie sie im Handel heißt, ist genauso teuer oder günstig wie die Aufbaumasse. Beide Tonsorten gibt es im sogenannten 10- Kilo-Hubel für unter zehn Euro.

 

Die Masse zum Drehen wird aber meistens in hellen Farbtönen angeboten. Vor dem Kauf sollte man auch noch darauf achten, bei welcher Temperatur der Ton gebrannt werden sollte. Das steht auf der Packung bzw. in der Produktbeschreibung auf der Internetseite. Je höher die Temperatur beim Schrühbrand ist, desto stabiler und luftundurchlässiger ist der Ton danach. Für das Gießen von Ton gibt es ebenfalls spezielle Töpfertone.

 

Sie werden im Handel in Pulverform angeboten. Das Pulver wird dann zu Hause oder in der Werkstatt angerührt, damit der Gießton in die Gipsform gefüllt werden kann. Die Gießmasse ist ein wenig teurer, aber da in dieser Technik meistens sehr dünnwandige Gefäße entstehen, sind die Kosten pro hergestelltem Objekt letztlich nicht allzu viel höher.

 

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