Farben zum Töpfern

Farben zum Töpfern

Um Getöpfertes mit Farbe zu überziehen, verwendet man vor allem Engoben und Glasuren. Engoben sind in Wasser und Ton aufgelöste Farbpartikel. Die Farbpartikel sind dabei meistens natürlichen Ursprungs und es handelt sich um verschiedene Metalloxide, wie beispielsweise Eisen, Chrom oder Nickel.

 

Mit diesen rein natürlichen Zutaten decken Engoben eine große Farbpalette ab, so dass auch kräftige und leuchtende Farben auf diese Weise entstehen können. Meistens werden die Töpferwaren zuerst schrühgebrannt, damit der Ton hart wird und gleichzeitig die Oberfläche porös. Im Anschluss an das Brennen kann die Tonware deshalb die aufgetragene Farbe besser halten.

 

Nach dem Bemalen folgt ein weiterer Brand, bei dem die Farbe auf der Oberfläche haltbar gemacht wird. Um mit den Engoben ideal arbeiten zu können, wird meistens eine sahnige Konsistenz empfohlen.

Die eingefärbten, flüssigen Tone verarbeiten Töpfer aber auch in eher fester und in sehr flüssiger Form. Je nachdem, wie genau man mit der Engobe arbeiten möchte, kann man die Konsistenz wählen.

 

Engoben 

 

Engobe wird üblicherweise mit dem Pinsel aufgetragen und dadurch wird es dann auch möglich, den Ton mit filigranen Mustern und Bildern zu verzieren. Um bestimmte Muster mit Engoben zu erzielen, gibt es auch andere Techniken von Profis.

 

Folgt man einer solchen Anleitung fällt es recht leicht, seiner persönlichen Tonarbeit ein elegantes Aussehen zu verleihen. Bei der Malhorntechnik trägt man mit einem Gefäß, das nur eine spitze Öffnung hat, die Engobe in schmalen Linien auf. Dafür muss man die Oberfläche aber zuvor schon vollständig mit Farben zum Töpfern überziehen.

 

Das Marmorieren

 

Beim Marmorieren trägt man zwei verschiedene Engoben auf der Oberfläche auf und schüttelt die Töpferware dann kräftig. Es bilden sich dann ganz individuelle, marmorierte Muster. Wenn zuvor schon Farbe aufgetragen wurde, kann man Punktdekore einbringen.

 

Mit der Spitze eines Holzstäbchens oder wieder mit dem Malhorn tropft man Punkte aus Farbe auf die Töpferware, die dann in der noch feuchten Engobe, die die aufgebrachten Punkte umschließt, versinken.

 

Traditionell haben Töpfer in der bäuerlichen Keramik auch schon immer Engobe auf den rohen Untergrund getupft. Dafür kann man zum Beispiel ein Holzstäbchen oder auch einen Pinsel verwenden.

 

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