Tiere töpfern

Anleitung zum Tiere töpfern

Zum Tiere töpfern mit einem etwas größeren, runden oder ovalen Körper, eignet sich am besten die Überformtechnik.

 

 

Die folgende Anleitung beschreibt das Herstellen eines Vogels auf diese Weise:

 

 

Benötigt hierfür wird zunächst ein Gegenstand, der die gewünschte Form hat. Das kann zum Beispiel eine Halbkugel oder ein Ei aus Styropor sein, die extra für solche Zwecke produziert werden. Diese kann man im Bastelladen kaufen oder über eine Website für Töpfereibedarf im Internet bestellen. Man rollt eine Tonplatte in der gewünschten Stärke aus und legt sie über die Halbkugel.

 

Eine Stärke der Tonplatte von etwas weniger als einem Zentimeter ist bei durchschnittlich großen Töpferarbeiten meistens angemessen.

 

Danach schneidet der Bastler die überstehenden Tonreste ab und arbeitet einen geraden Rand aus. Anschließend lässt der Töpfer alles solange trocknen, bis der Ton lederhart geworden ist. Das kann, je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit, unterschiedlich lang dauern. Wenn beide Hälften nach etwa einer Woche vollständig getrocknet sind, können sie zusammengesetzt werden.

 

Man raut die Ränder gründlich an, streicht Tonschlicker darauf und legt danach eine Tonwulst über die Naht. Diese Wulst verstreicht man und glättet sie mit dem Metallschaber, so dass die Naht nicht mehr sichtbar ist.

 

Danach darf der Töpfer auf keinen Fall vergessen, mit der Töpfernadel ein kleines Loch in die Kugel zu stechen. Wenn das Loch zu groß ist, fällt die Kugel in sich zusammen, ohne Loch platzt sie beim Brennen. Dann stellt man die Kugel senkrecht auf und drückt leicht darauf, damit sich ein gerader Boden bildet, auf dem die Figur stehen kann.

 

Einen Vogel töpfern 

 

Zum Tiere töpfern bietet die fertige Form jetzt den idealen Ausgangspunkt. Für einen Vogel formt man nun aus einer kleinen Tonplatte ein Rohr, das den Hals bildet. Den runden Kopf formt man mit der Daumendrucktechnik aus einer Tonkugel und macht oben ein kleines Loch hinein und der Schnabel entsteht aus einer ausgehöhlten Tonwulst.

 

Anschließend werden rechts und links eine Schnabellinie in die Tonwulst gezogen und die Nasenlöcher angedeutet. Zum Schluss setzt man die Teile zusammen. Wenn der Vogel gebrannt ist, kann man in das Loch oben auf dem Kopf eine kleine Daune hineinstecken. 

 

 

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